Was wir mit dem Aufbau der Internationalen Demokratischen Werkstatt (I.D.W.) erreichen wollen?

Vorschlag zur Diskussion:

Ziele der Internationalen Demokratischen Werkstatt (IDW)

Was will der I.D.W-kurz

Wir suchen Menschen, die mit uns für die hier  beschriebenen Ziele gemeinsam eine Internationale Demokratische Werkstatt (IDW) bilden wollen, mit lokalen Gruppen und im Internet überregional und international. Der IDW und seine Mitglieder werden eintreten treten ein für die Umsetzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im eigenen Land, in dessen Außenpolitik und in allen anderen Ländern. Wir kritisieren eine Politik und Wirtschaft, die nur den Interessen von reichen und privilegierten Minderheiten dient und wollen eine Politik und Wirtschaft, die den Bedürfnissen aller dient.

Wir werden ermitteln, in wie weit die Menschenrechte verletzt werden und  was die Gründe dafür sind. Wir suchen Menschen zu mobilisieren, sich für die Menschenrechte einzusetzen, für sich, für alle anderen im eigenen Land, in der Außenpolitik und weltweit. Das geht nur mit Vielen gemeinsam und in Arbeitsteilung.

Wir versuchen uns und andere dazu kompetent zu machen. Wir wollen durch unsere Aktivitäten den politischen Willen und die politische Kraft in unseren Ländern und weltweit schaffen, Frieden, Gerechtigkeit und menschenwürdiges Leben für alle zu sichern. Wir diskutieren Umsetzungsschritte und tauschen unsere Erfahrungen in den verschiedenen Ländern untereinander aus, wollen auch gemeinsame Aktionen und Kampagnen starten.

Was will der I.D.W – ausführlichere Beschreibung

Wir wollen mit der Internationalen Demokratischen Werkstatt die Verletzung der Rechte der Menschen beklagen und dazu beitragen, dass die Würde aller Menschen weltweit geachtet wird, dass alle Menschen in Frieden, mit den fundamentalen Menschenrechten und in einer gerechten Welt leben.
Heute sind viele Menschen in ihrer Existenz bedroht, v.a. in den Kriegsgebieten, durch klimawandelbedingte Katastrophen, durch ungerechte Wirtschaftsbeziehungen, durch Diktaturen und Militärinterventionen.  Kriege und Rüstung verschlingen immer mehr der Mittel, die für den Aufbau der Welt und das Überleben der Menschheit benötigt werden. Die Staaten und die Welt sind bisher vor allem durch Gewalt und Krieg und die Sicherung von Privilegien für Minderheiten aufgebaut worden. Wir treten für unser Recht ein, als Bürgerinnen unserer Staaten und der Staatengemeinschaft selbst per Vertrag untereinander als Verfassung die Ziele und den Aufbau unseres politischen Gemeinwesens zu vereinbaren.

Wir wollen ein Netzwerk bilden von Menschen, die sich als Mitglieder der einen weltweiten Menschheit verstehen. Von Menschen, die allen anderen die gleichen Rechte zusprechen, die sie für sich selbst beanspruchen: Die gleichen Rechte für Männer und Frauen, Menschen aller Religionen, Hautfarben und Länder.
Wir treten dafür ein, dass jede und jeder ein Menschenrecht auf Leben, auf Ernährung, Gesundheitsversorgung, Wohnen, Kleidung, Bildung und Ausbildung, Arbeit, soziale Sicherheit, demokratische Freiheit und gleichberechtigte Mitgestaltung der öffentlichen Angelegenheiten, Frieden und Gerechtigkeit hat. Diese Rechte sind die Basis dafür, dass wir unser aller Persönlichkeit voll und frei entwickeln können und Lebensglück haben können. Sie sind für uns alle nur dauerhaft sicher, wenn alle diese Rechte haben.

Das sind keine weltfremden Wunschträume. Das sind alles Rechte, die jedem von uns bereits gegenüber unseren Staaten und der Staatengemeinschaft zustehen! Die Mitglieder der Vereinten Nationen haben – unter dem Druck von Demonstrationen und der internationalen Öffentlichkeit – uns mit der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 1948 zugesichert, eine internationale und soziale Ordnung aufzubauen, die allen Menschen weltweit die vollen Menschenrechte sichert. Die Sieger des II. Weltkrieges hatten Menschen auf der ganzen Welt für den Krieg gegen Nazi-Deutschland mit dem Versprechen mobilisiert, eine Welt ohne Furcht und Not aufzubauen, mit Frieden, dem Selbstbestimmungsrecht für Völker und Staaten und mehr Rechten für die arbeitenden Menschen.  Nach dem Ende des Krieges – nachdem Millionen auch aus den Kolonien für diese Ziele gekämpft und gestorben waren – forderten die Menschen das ein.
Sie wollten nie wieder das Leid von Weltwirtschaftskrise, Diktatur, Kolonialismus und Weltkrieg erleben und forderten deshalb einen Neubeginn internationalen Zusammenarbeit: Die UN-Charta und ihre Konkretisierung, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte war als Grundlage dafür gedacht, wir sehen in ihr tatsächlich ist eine gute Grundlage dafür.

Wir stehen zu diesem Vertrag, den die UNO-Mitglieder geschlossen haben und schlagen den Bürgern unserer und der anderen Staaten vor, diese Ziele wirklich zur Grundlage der Politik in unseren Staaten und Gesellschaften, in der Außenpolitik und der weltweiten Staaten-Gemeinschaft und der Weltgesellschaft zu machen.

Wir treten weiter dafür ein, dass alle Konflikte in den Staaten und zwischen den Staaten nur noch mit friedlichen Mitteln gelöst werden und Gewalt und Krieg von der Welt verbannt werden. Wir treten für den Aufbau eines gemeinsamen globalen Sicherheitssystems der Menschheit ein, dass allen Menschen in den Staaten und allen Staaten die gleichberechtigte Selbstbestimmung sichert. Wir treten dafür ein, parallel zum Aufbau dieses Sicherheitssystems weltweit abzurüsten. Wir treten dafür ein, unsere öffentlichen Mittel statt für Waffen, Soldaten und Kriege, für die Verwirklichung der sozialen Menschenrechte einzusetzen.

Die UNO-Charta wurde von den Gründungsmitgliedern der UNO beschlossen; alle späteren UNO-Mitglieder haben mit ihrer Mitgliedschaft sich zur Verwirklichung dieser Ziele verpflichtet: Krieg verbannen, Konflikte friedlich lösen und dafür globale Institutionen schaffen, ein gemeinsames Sicherheitssystem aufbauen, das allen unabhängig von ihrer militärischen Stärke Selbstbestimmung sichert. Für diese vertraglich in der UNO-Charta festgelegten Ziele treten wir ein. Auch diese Menschenrechte auf Leben und Frieden und Selbstbestimmung haben wir seit 1945, seit der Verabschiedung der UN-Charta.

Wir schlagen allen Bürgern der Welt vor, die UN-Charta gemeinsam mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zur Grundlage nationaler und internationaler Politik zu machen. Wenn auch die Bestimmungen der UNO-Charta vor allem für den Sicherheitsrat noch zu demokratisieren sind und auch andere Veränderungen zu diskutieren sind.

Wie steht es um die Verwirklichung dieser unserer Rechte? Wie können wir die Verwirklichung dieser uns zustehenden Rechte, durchsetzen? In unseren Ländern, in den Außenbeziehungen zu anderen Ländern und weltweit?

Menschen die sich diese Fragen stellen und die darauf Antworten suchen, die laden wir ein, mit uns diese Internationale Demokratische Werkstatt  zu bilden.

Wir nennen die Internationale Demokratische Werkstatt (IDW), „Werkstatt“, um deutlich zu machen, dass wir die Mittel und Wege noch erarbeiten müssen, um unsere Rechte durchzusetzen. Durch „Learning by Doing“  wollen wir  sie gemeinsam suchen und finden . Wobei wir all die Erfahrungen und Gedanken der Menschen nutzen wollen, die sich in unseren Ländern und in der Geschichte für diese Ziele eingesetzt haben und sie allen Interessierten zur Verfügung stellen wollen, damit wir uns alle kompetent und gleichberechtigt an der Suche der Lösungen beteiligen können.

Wir nennen die Internationale Demokratische Werkstatt (IDW) „Demokratisch“, weil wir uns mit ihm  als Bürger unser Recht auf Selbstbestimmung nehmen, unser Recht auf die Mitgestaltung der öffentlichen Angelegenheiten und das in einer demokratischen Art und Weise der gleichberechtigten Diskussion tun wollen.

Wir nennen die Internationale Demokratische Werkstatt (IDW), „International“, weil wir dazu mit Menschen vieler Länder, Religionen, Hautfarben zusammenarbeiten wollen. Wir sehen eine Zukunft der Menschheit wie auch die Zukunft von jedem einzelnen von uns nur in einer weltweiten Gemeinschaft sehen.

Wir beurteilen gemeinsam die Lage der Menschen entsprechend der Maßstäben, die wir aus der UN-Charta und der Menschenrechtserklärung nehmen. Und wir teilen unser Wissen, warum und wie weit  Menschenrechte in unseren Ländern, den Außenbeziehungen und in anderen Ländern verwirklicht oder nicht verwirklicht werden. Wir wollen eine Stimme für die Menschen sein, deren Rechte nicht respektiert werde.
Wir teilen unsere Erfahrungen darüber, wie wir und andere an der Durchsetzung der Menschenrechte in unseren Ländern und in der Außenpolitik arbeiten.

Folgende Fragen stellen wir uns als I.D.W. und suchen Antworten darauf:

Wie gewinnen wir die „kleinen Leute“ dafür, sich politisch für Frieden, Gerechtigkeit und soziale, politische und kulturelle Menschenrechte im eigenen Land, in der Außenpolitik und weltweit einzusetzen?

Wie können wir die Kompetenz von uns  „Kleinen Leuten“ stärken ?

Wie können wir uns überparteilich so zusammenschließen, um ein wirksamer Faktor in der Bildung der öffentlichen Meinung zu werden?

Wie machen wir die Menschenrechtsverletzungen bekannt?

Wie können wir unsere Rechte durchsetzen?

Wie organisieren wir Solidarität unter uns „kleinen Leuten“, im Land und international?

Wie bringen wir die Menschen unterschiedlicher Ethnien, Religionen, Hautfarben, Einheimische und Migranten, Frauen und Männer zusammen für die Durchsetzung von Frieden und Menschenrechten?

Wie können wir Vorurteile übereinander überwinden und das häufig von einseitigen nationalen Interessen geprägte Bild über andere Völker, Religionen, Staaten korrigieren, Wie können wir beitragen, dass Menschen von berechtigter Kritik  Anderer an unserer und ihrer Kultur lernen?

Wie können wir kompetente Umsetzungsprogramme für die Menschenrechtserklärung mit erarbeiten und mehrheitsfähig machen?

Wie können wir Einfluss in der nationalen Politik bekommen, und auch auf der kontinentalen und globalen Ebene?

Links: Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: http://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf

UN-Charta: http://www.unric.org/de/charta

Die Basis dieser Verträge, die Prinzipienerklärung des Anti-Hitler-Bündnisses, die Atlantik-Charta: https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Charta

Deren Grundlage in den USA, die Erklärung der vier Freiheiten von Präsident Roosevelt:

http://www.wissen.de/lexikon/vier-freiheiten:

Vier Freiheiten,  von Präsident F. D. Roosevelt 1941 verkündete Ziele, zu deren Verwirklichung in der ganzen Welt die US-amerikanische Politik beitragen sollte: Freiheit der Rede, Glaubensfreiheit, Freiheit von wirtschaftlicher Not, Freiheit von Kriegsfurcht.

wichtig auch die Rede des US-Vizepräsidenten, Henry Wallace: Wir kämpfen für die Schaffung des century of the common man, das Jahrhunderts der “Kleinen Leute”

IDW-Kontakt:
Wolfgang Lieberknecht

Email: I.D.W@gmx.de
Bahnhofstr. 15, 37281 Wanfried

 

 

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